AI-translated from English; not yet reviewed by a fluent editor.

# EDPB fordert deutlichere Datenschutzhinweise bei Smart Glasses

> Die Erklärung des EDPB vom 13. Oktober enthält vorläufige Hinweise zu Aufnahmesignalen und zur Verantwortung von Trägern und KI-Dienstleistern.

By BIG CHANGE Editorial

Published: 2026-10-14T01:13:39.148Z
Updated: 2026-10-14T01:13:39.148Z
Canonical: https://bigchange.ai/blog/edpb-smart-glasses-privacy-signals-responsibility

![Conceptual charcoal illustration of one adult wearing unbranded dark glasses at an otherwise empty transit shelter.](https://bigchange.ai/api/media/file/edpb-smart-glasses-transit-hero-v1.png)
AI-generated conceptual illustration by BIG CHANGE. A generic transit setting; no actual recording, privacy incident or device test is depicted.

Der Europäische Datenschutzausschuss möchte, dass Menschen in der Nähe von Smart Glasses erkennen können, wann die Geräte für einen KI-Assistenten aufzeichnen oder Bilder aufnehmen. In einer am 13. Oktober 2026 angenommenen [Erklärung](https://www.edpb.europa.eu/documents/statement/statement-of-the-edpb-on-smart-glasses_en)legt er vorläufige Hinweise zur Transparenz und zu den Pflichten von Trägern, Herstellern und verbundenen Diensteanbietern nach geltendem Datenschutzrecht vor.

Eine KI-Anfrage zur Umgebung der tragenden Person kann Bilder von Menschen einbeziehen, die sich nie für die Nutzung des Dienstes entschieden haben. Auch diese unbeteiligten Personen brauchen Informationen über die Verarbeitung.

## Die große Änderung

- **Was sich geändert hat:**Der Europäische Datenschutzausschuss erläutert, wie bestehende Datenschutzpflichten für Brillen gelten, die Kameras, Mikrofone und KI-Dienste in gemeinsam genutzte Räume bringen. Die Leitlinien richten sich an Träger und an datenverarbeitende Unternehmen.
- **Warum das wichtig ist:**Unbeteiligte können ihre Datenschutzrechte nicht wahrnehmen, wenn sie nicht wissen, dass ihre Daten erfasst werden und wer sie nutzt. Informationen in der App des Trägers lassen die andere Person uninformiert.
- **Was zu beobachten ist:**Der Ausschuss empfiehlt Branchenstandards für erkennbare, zuverlässige Signale. Das Design muss KI-Aufnahmen ebenso wie gewöhnliche Aufzeichnungen abdecken und auch für Menschen ohne Begleit-App funktionieren.

## Private Nutzung und Verantwortung der Anbieter

Die [Mitteilung des EDPB ](https://www.edpb.europa.eu/news/edpb-publishes-statement-on-the-data-protection-challenges-of-smart-glasses_en)erläutert die Grenze der Verantwortung der tragenden Person. Fotos nur mit Familie oder Freunden zu teilen oder Übersetzungen privat zu nutzen, kann unter die Haushaltsausnahme der DSGVO fallen. Diese Ausnahme ist eng und hängt von den Umständen ab.

In den Beispielen des Ausschusses fallen das Teilen von Aufnahmen mit einem unbestimmten Publikum über ein öffentliches soziales Konto sowie die berufliche, amtliche oder politische Nutzung der Brille nicht unter diese Ausnahme. Träger übernehmen dann Pflichten als Verantwortliche oder gemeinsam Verantwortliche: als Personen oder Organisationen, die Zweck und Mittel der Verarbeitung personenbezogener Daten bestimmen.

Anbieter haben eigene Pflichten, wenn sie die Verarbeitung kontrollieren, auch wenn die Aktivität des Trägers privat ist. Diese Pflichten können sie nicht auf den Träger übertragen. Der persönliche Grund für das Tragen einer Brille entscheidet nicht über die Pflichten des Dienstes gegenüber Unbeteiligten.

## KI-Aufnahmen sind möglicherweise schwer zu erkennen

Die [vollständige Erklärung ](https://www.edpb.europa.eu/system/files/2026-10/20261310_edpb_statement_smart-glasses_en.pdf)behandelt ausdrücklich den Fall, dass ein KI-Anbieter ein Kamerabild mit anderen Personen analysiert, um eine Frage zur Umgebung des Trägers zu beantworten. Übersetzung und KI-Funktionen nennt sie ebenfalls als Verarbeitungen, die für Unbeteiligte besonders unsichtbar sein können.

Bei visuellen Anzeigen fordert der Ausschuss Signale, die bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen erkennbar und lange genug aktiv sind, um verstanden zu werden, und die eine Fortsetzung der Aufnahme bei Abdeckung verhindern. Ton, Sprachaktivierung und ein erkennbares Gerätedesign können zusätzliche Informationen liefern. Smartphone-Benachrichtigungen sollten nicht der einzige Hinweis sein, da möglicherweise keine passende App läuft.

Die Erklärung hält gesondert fest, dass eine Verarbeitung nach der DSGVO eine gültige Rechtsgrundlage benötigt. Eine sichtbare Aufnahme liefert diese Grundlage nicht von selbst.

## Sensible Orte und nationale Regeln

Die Mitteilung des Ausschusses nennt Krankenhäuser, Schulen und Arbeitsplätze als sensible Umgebungen und weist auf die besondere Schutzbedürftigkeit von Kindern hin. Andere nationale oder branchenspezifische Regeln können auch dann gelten, wenn die Tätigkeit des Trägers außerhalb der DSGVO liegt.

Die schwedische Datenschutzbehörde IMY beschreibt die alltägliche Unterscheidung in ihren Hinweisen zu [Smart Glasses](https://www.imy.se/en/individuals/camera-surveillance/to-be-a-controller-of-personal-data/smart-glasses/): Filmen in der Öffentlichkeit kann erlaubt und trotzdem unangebracht sein. Sie warnt, dass Mikrofone unabsichtlich Hintergrundgespräche aufnehmen können und manche Orte die Nutzung einschränken. Ihre konkreten Beispiele für Straftaten beziehen sich auf schwedisches Recht.

Die frühere Berichterstattung von BIG CHANGE über die [geplante Beschränkung Norwegens an ausgewählten Orten ](https://bigchange.ai/blog/norway-temporary-ai-glasses-ban-proposal)betrifft einen gesonderten Gesetzesvorschlag. Die EDPB-Erklärung vom 13. Oktober gibt vorläufige Hinweise zu bestehenden Pflichten; sie schafft kein allgemeines europäisches Verbot, Smart Glasses zu tragen.

## Sources

- [EDPB: Erklärung zu Smart Glasses](https://www.edpb.europa.eu/system/files/2026-10/20261310_edpb_statement_smart-glasses_en.pdf) — Angenommen am 13. Oktober 2026. Das achtseitige Hauptdokument beschreibt Rollen der Verantwortlichen, Transparenz, Rechtsgrundlagen und Gestaltungsmaßnahmen. Es handelt sich um vorläufige Hinweise, nicht um einen Gerätetest.
- [EDPB: Datenschutzherausforderungen bei Smart Glasses](https://www.edpb.europa.eu/news/edpb-publishes-statement-on-the-data-protection-challenges-of-smart-glasses_en) — Die Mitteilung vom 13. Oktober erläutert den vorläufigen Status der Erklärung, Beispiele privater und öffentlicher Nutzung sowie gemeinsame Verantwortung. Die dort erwähnte separate Expertenstudie gibt die Ansichten ihrer Autoren wieder.
- [Schwedische Datenschutzbehörde (IMY): Smart Glasses](https://www.imy.se/en/individuals/camera-surveillance/to-be-a-controller-of-personal-data/smart-glasses/) — Aktualisiert am 7. August 2026. Praktischer Kontext der schwedischen Datenschutzaufsicht; Beispiele aus dem nationalen Recht sind nicht auf ganz Europa übertragbar. Laut Seite gilt bei Abweichungen von der englischen Übersetzung die schwedische Fassung.
