Ein Vergleich von Signal65 vom 1. Oktober stellt den 18-Kern-Prozessor Snapdragon X2 Elite in einem Lenovo Slim 7x aus dem Handel einem Dell XPS 14 mit Intel-Prozessor und einem Lenovo Yoga 7a 14 mit AMD-Prozessor gegenüber. Der Snapdragon-Laptop lag in mehreren CPU- und KI-Tests auf dem Gerät vorn; Intel gewann jedoch den Grafiktest und einen längeren Office-Akkutest. Qualcomm gab die Studie in Auftrag, die Signal65 nach eigenen Angaben mit selbst im Handel gekauften Laptops durchführte. Die Ergebnisse beschreiben diese drei Geräte unter den genannten Einstellungen; BIG CHANGE hat sie nicht getestet.

Die große Änderung

  • Was sich geändert hat: Signal65 hat seinen X2-Vergleich auf 14-Zoll-Laptops aus dem Handel mit dem regulären Elite-Chip mit 18 Kernen ausgeweitet. Der Bericht zeigt Käufern, wie komplette, im Handel erhältliche Systeme in Tests am Stromnetz, im Akkubetrieb und zur Akkulaufzeit abschneiden.
  • Warum das wichtig ist: Käuferinnen und Käufer sehen im selben Testsatz unterschiedliche Stärken: Das Lenovo mit Snapdragon liegt bei ausgewählten CPU- und KI-Aufgaben vorn, während das Dell mit Intel im getesteten Grafik-Workload schneller ist und bei anhaltender Office-Nutzung länger durchhält. Welche Wahl sinnvoll ist, hängt von der Aufgabe und vom gesamten Gerät ab.
  • Worauf zu achten ist: Vergleichbare Tests mit anderen Laptops und diesen Chips würden zeigen, wie viel von den Abständen bei anderer Kühlung, anderen Energieeinstellungen, Displays und Softwareversionen erhalten bleibt. Signal65 testete jeweils nur ein handelsübliches Gerät mit jedem Prozessor.

Drei Laptops aus dem Handel, drei unterschiedliche Konfigurationen

Das Papier von Ryan Shrout und Ken Addison bei Signal65 ist auf September 2026 datiert; Signal65 veröffentlichte es am 1. Oktober. Shrout ist Präsident und Geschäftsführer, Addison dort für Kundenleistung zuständig. Laut Bericht wurden die Benchmark-Läufe und Systemdetails am 31. Juli erfasst. Getestet wurden ein Lenovo Slim 7x (83QR) mit Snapdragon X2 Elite X2E-88-100, ein Dell XPS 14 (DA14260) mit Intel Core Ultra X7 358H und ein Lenovo Yoga 7a 14 (83TD) mit AMD Ryzen AI 7 445.

Die Akkus hatten ähnliche Nennkapazitäten: 70 Wh in beiden Lenovo-Geräten und 68,6 Wh im Dell. Weitere Unterschiede sind relevant. Die Geräte mit Snapdragon und Intel hatten 32 GB Arbeitsspeicher, das AMD-Gerät 24 GB. Auf dem Snapdragon-Laptop lief Windows 26H1, auf beiden x86-Laptops Windows 25H2. Die Prozessoren haben 18, 16 beziehungsweise sechs CPU-Kerne. Signal65 warnt selbst, dass der große Abstand bei der Multi-Core-Leistung gegenüber AMD teilweise auf diesen Unterschied bei der Kernzahl zurückgeht. Auch die Kühlung, Firmware und Energieabstimmung der Hersteller sind jeweils Teil des getesteten Laptops.

Diese Unterschiede sind besonders beim Akkuvergleich und bei den Preisen wichtig. Der Bericht nennt die beim Kauf gezahlten Ladenpreise: 1.549,99 US-Dollar für das AMD-Lenovo, 1.999,99 US-Dollar für das Snapdragon-Lenovo und 2.749,99 US-Dollar für das Dell. Verglichen werden weder ansonsten baugleiche Gehäuse noch aktuelle Aktionspreise. Auch die zeitgleiche Besprechung von Windows Central weist auf unterschiedliche Displays im Snapdragon-Laptop und im Dell hin – ein weiterer Grund, die Laufzeit als Ergebnis des gesamten Geräts zu verstehen.

CPU- und KI-Ergebnisse sprechen für das getestete Lenovo mit Snapdragon

Im Modus „Best Performance“ am Stromnetz erzielte das Snapdragon-System im Geekbench-7-Multi-Core-Test von Signal65 24.016 Punkte, Intel 18.360 und AMD 11.008. Bei den entsprechenden Single-Core-Werten waren es 3.237, 2.602 und 2.384. Im Multi-Thread-Rendering mit Cinebench 2026 erreichte Snapdragon 5.240 Punkte, Intel 3.538 und AMD 2.479. Es handelt sich um berichtete Durchschnittswerte der Testläufe mit den handelsüblichen Laptops.

Im standardmäßig ausgewogenen Energiemodus fällt das Office-Ergebnis knapper aus. UL Procyon Office bewertete das Lenovo mit Snapdragon mit 7.654 Punkten und das Dell mit Intel mit 7.488 Punkten – ein Abstand von 2 % laut Tabelle von Signal65. Im Akkubetrieb und ausgewogenen Modus lagen die gemeldeten Office-Gesamtwerte bei 6.606 und 5.968 Punkten. Über sechs ausgewählte Benchmarks hielt der Snapdragon-Laptop im Akkubetrieb durchschnittlich 97 % seines am Stromnetz im ausgewogenen Modus erzielten Werts, Intel 95 % und AMD 74 %. Sein Office-Wert allein lag noch bei 86 %.

Für KI-Verarbeitung auf dem Gerät nennt der Bericht im UL-Procyon-Test AI Computer Vision bei „Best Performance“ am Stromnetz 4.360 Punkte für Snapdragon und 2.302 für Intel. Im neueren AI-Computer-Vision-2.0-Test mit WinML lagen die Werte bei 2.160 und 1.645 – ein kleinerer Vorsprung von 31 %. Beim zweiten Ergebnis kommt die Windows-Machine-Learning-Laufzeitumgebung zum Einsatz; beide Ergebnisse beziehen sich auf die visuellen Inferenzaufgaben dieses Benchmarks. Sie belegen keine Leistung bei Textgenerierung, bei jeder Windows-KI-Funktion oder bei der Ausgabequalität. Signal65 zufolge erfasste das Unternehmen auch Geekbench-AI-Ergebnisse, schloss sie aber aus, weil die Abdeckung der Ausführungs-Backends zwischen den Systemen nicht einheitlich war.

Akku und Grafik ergeben ein geteiltes Bild

Alle drei Akkutests wurden im Modus „Best Power Efficiency“ durchgeführt. Das Lenovo mit Snapdragon hielt bei lokaler 1080p-Videowiedergabe 16,1 Stunden und im Chrome-Browsertest von Signal65 11,2 Stunden durch; das Dell mit Intel erreichte 14,4 beziehungsweise 8,6 Stunden. Beim längeren Procyon-Office-Test kehrte sich die Reihenfolge um: 14,3 Stunden für Snapdragon und 17,4 für Intel. Signal65 meldet für Snapdragon während dieses Tests auch einen höheren Office-Leistungswert. Laufzeit und Arbeitsmenge pro Zeiteinheit beantworten daher unterschiedliche Fragen. Unterschiede bei Display, Firmware und Software bleiben Teil jedes gemessenen Ergebnisses.

Auch beim getesteten Workload für integrierte Grafik lag Intel vorn. Im 3DMark Steel Nomad Light mit DirectX 12 und „Best Performance“ am Stromnetz erzielte das Dell 6.320 Punkte gegenüber 4.879 beim Lenovo mit Snapdragon. Der Snapdragon-Wert lag 23 % niedriger. Im ausgewogenen Modus verringerte sich der Abstand auf 12 %. Auch die Chrome-Tests des Berichts fielen gemischt aus: Intel gewann den WebXPRT-5-Test am Stromnetz und mehrere Browser-Benchmarks im Akkubetrieb. Diese Ausnahmen sind wichtig, wenn Käufer anhand der CPU- und KI-Werte einen kompletten Laptop auswählen.

Signal65 berechnet, dass die Snapdragon-Konfiguration gemessen am Kaufpreis bei drei ausgewählten CPU-, Rendering- und KI-Messungen mehr Leistung pro Dollar lieferte. Diese Berechnung bezieht sich auf die drei getesteten Konfigurationen und ihre Kaufpreise. Andere im Handel erhältliche Geräte müssen separat verglichen werden: Der Bericht belegt nicht, ob die Abstände bei anderer Kühlung, anderen Displays und anderen Energieeinstellungen bestehen bleiben.

Quellen und weiterführende Informationen