Google Flow kann Videoclips erzeugen, beim Bearbeiten frühere Versionen behalten und ausgewählte Clips in Scenebuilder anordnen. Diese Anleitung führt Kreative mit einem kurzen Szenenbriefing von einzelnen Clips zu einer heruntergeladenen Sequenz. Grundlage sind Googles aktuelle, am 19. Oktober 2026 geprüfte Hilfeseiten. BIG CHANGE hat kein Flow-Video erzeugt, bearbeitet oder heruntergeladen. Die folgenden Dateiprüfungen sind Anweisungen für Ihr eigenes Ergebnis, kein berichteter Praxistest.

Die große Veränderung

  • Was sich ändert: Der dokumentierte Flow-Ablauf geht über das Erzeugen eines Clips hinaus: Er behält Bearbeitungsversionen, ordnet Clips in Scenebuilder und lädt die gesamte Sequenz als eine Datei herunter. Google nennt kein Einführungsdatum dieser Bedienelemente; beschrieben wird der aktuelle Funktionsumfang.
  • Warum das wichtig ist: Sie können für jede Einstellung eine Version wählen, Reihenfolge und Beschnitt anpassen und die heruntergeladene Szene mit der geplanten Sequenz vergleichen. Die abschließende Dateiprüfung zeigt Probleme, die ein schöner Einzelclip nicht offenbart, etwa eine fehlende Einstellung oder einen holprigen Übergang. Googles Bearbeitungsanleitung beschreibt diese Montagefunktionen.
  • Worauf zu achten ist: Entscheidend sind das verfügbare Modell und die regionalen Funktionen des Kontos, die aktuelle Credit-Angabe sowie eine vollständige Bild- und erforderliche Tonprüfung der heruntergeladenen Datei. Daraus ergibt sich, ob die Szene bleibt oder ein bestimmter Clip oder Schnitt korrigiert werden muss.

Bevor Sie beginnen

Sie benötigen ein altersverifiziertes Konto für eine mindestens 18-jährige Person, eine unterstützte Region sowie berechtigten Google-AI-Zugang oder einen geeigneten Workspace-Tarif. Googles Zugangsanleitung empfiehlt für Flow einen Desktopcomputer mit Chromium-basiertem Browser. Prüfen Sie die tatsächlich verfügbaren Bedienelemente Ihres Kontos; manche Funktionen unterscheiden sich nach Region und Modell.

Notieren Sie in einem kurzen Briefing alle geplanten Einstellungen in Reihenfolge, den nötigen Bildinhalt, ob Ton erforderlich ist und wie die Szene enden soll. Verwenden Sie nur Referenzen, für die Sie Nutzungsrechte haben. Lassen Sie im selben Dokument Platz für die akzeptierte Clipversion sowie Schnitt- oder Tonprobleme. Das ist Ihre Abnahmeliste, keine Zusage, dass Flow jede Anweisung erfüllt.

Credits hängen von Modell und Funktion ab. Prüfen Sie vor jeder Generierung das aktive Modell, die Auflösung und die aktuelle Credit-Angabe in den Prompt-Einstellungen, wie Googles Modellanleitung empfiehlt. Legen Sie die Zahl der Versuche pro Einstellung fest, statt einen festen Szenenpreis anzunehmen.

Die Szene erstellen, überarbeiten und exportieren

  1. Ein Projekt anlegen und den ersten Clip erstellen. Öffnen Sie Google Flow, wählen Sie + New project und verwenden Sie das normale Prompt-Feld. Beschreiben Sie Motiv, Handlung, Umgebung, Licht und Bildstil der ersten Einstellung Ihres Briefings. Klicken Sie auf den Modellnamen, wählen Sie Video und prüfen Sie Seitenverhältnis, Ergebnisanzahl, Modell und Generierungslänge, bevor Sie auf Generate klicken. Googles Erstellungsanleitung dokumentiert diesen Weg. Sehen Sie sich den ausgegebenen Clip an, statt die Umsetzung des Prompts vorauszusetzen.
  2. Die weiteren Clips nach demselben Briefing erstellen. Wiederholen Sie dies für jede Einstellung und notieren Sie die akzeptierte Version. Falls Ihre erlaubten Bilder helfen, kann Video > Frames ein Start- oder Endbild festlegen; Video > Ingredients liefert Bildreferenzen. Beschreiben Sie die Verwendung jeder Referenz und prüfen Sie die Modellunterstützung. Diese optionalen Erstellungswege garantieren keine identischen Details zwischen Clips. Prüfen Sie sichtbare Handlung, Anfang und Ende jedes Clips, bevor Sie fortfahren.
  3. Einen Clip nur bei verfügbarer Funktion und relevantem Änderungsbedarf überarbeiten. Google dokumentiert Videobearbeitung mit Omni Flash: Öffnen Sie die Generierungseinstellungen, wählen Sie Video und das Modell Omni Flash, dann wählen oder laden Sie den Clip hoch. Genannte Uploadformate sind .mov, .mp4, .avi und .wmv, bei höchstens 60 Sekunden und 1 GB. Ein Upload über 30 Sekunden muss in Flow auf 30 Sekunden gekürzt werden. Wählen Sie einen Abschnitt bis 10 Sekunden, beschreiben Sie die konkrete Änderung im Prompt und generieren Sie. Bis zu drei dialogbasierte Überarbeitungsrunden behalten den bisherigen Bearbeitungskontext. Vergleichen Sie das neue Ergebnis vor der Annahme mit dem Original. Grenzen und Schritte nennt Googles Bearbeitungsanleitung.

Die Bearbeitung hochgeladener Videos ist im Europäischen Wirtschaftsraum, in der Schweiz und im Vereinigten Königreich nicht verfügbar. Google untersagt außerdem die Bearbeitung hochgeladener Videos identifizierbarer Minderjähriger. Ist dieser Weg nicht verfügbar oder ungeeignet, verwenden Sie erlaubte generierte Clips und verfügbare Erstellungsfunktionen. Eine regionale Sperre ist kein Fehler, der umgangen werden soll. Die Regionsanleitung nennt diese Grenzen. Die separate Flow-Funktion Extend gilt für geeignete Veo-generierte Clips: Laut Googles aktueller Modelltabelle wird ein achtsekündiger Veo 3.1-Clip mit Veo 3.1 Lite verlängert. Das ist nicht der Omni-Bearbeitungsweg. Laut Bearbeitungsanleitung lassen sich andere Bearbeitungsmodi nicht auf verlängerte Clips anwenden.

  1. Die gewählte Version behalten. Flow behält das Original und frühere Prompts im History-Bereich des Clips. Soll eine frühere bearbeitete Version in die Szene, öffnen Sie das Video, bewegen Sie den Mauszeiger in History über die gewünschte Version und klicken Sie auf Save to Project. Notieren Sie die Auswahl pro Einstellung. So geht eine gute Aufnahme nicht verloren, wenn eine spätere Überarbeitung keine Verbesserung bringt.
  2. Die vollständige Szene montieren. Bewegen Sie im Projekt den Mauszeiger über jeden akzeptierten Clip und wählen Sie More > Add to Scene. Ziehen Sie die Clips in Scenebuilder in die Briefing-Reihenfolge und kürzen Sie Anfang oder Ende mit den Griffen. Sehen Sie sich die gesamte Sequenz an. Prüfen Sie jeden Übergang, Anfang, Ende und vorgesehene Dauer; hören Sie auf den erforderlichen Ton. Korrigieren Sie den betroffenen Clip oder Schnitt und prüfen Sie erneut die ganze Szene. Googles Scenebuilder-Anleitung beschreibt Reihenfolge, Kürzung mit Griffen und vollständige Vorschau.
  3. Die Szene herunterladen und die Datei prüfen. Verwenden Sie Scenebuilders Szenen-Download für die komplette Sequenz. Projekte, Sammlungen und Einzelmedien haben separate Downloadwege; deren Nutzung belegt keinen Export der montierten Szene. Googles Medienanleitung beschreibt ausdrücklich die vollständige Scenebuilder-Sequenz als eine heruntergeladene Datei. Öffnen Sie diese auf Ihrem Gerät in einem Player. Spielen Sie sie vollständig ab und vergleichen Sie tatsächliche Einstellungsreihenfolge, Schnitte, Dauer, Bild, erforderlichen Ton und Ende mit Briefing und akzeptierten Clipversionen. Bei unvollständiger Datei oder falschem Übergang korrigieren Sie die betreffende Szenenbearbeitung, laden erneut herunter und prüfen die neue Datei. Behalten Sie die Version, die Ihre Liste erfüllt.

Scheitert die Generierung, lesen Sie Flows Antwort und prüfen Sie Ihre KI-Credit-Aktivität vor einem weiteren Versuch. Laut Google schwankt der Verbrauch; Credits einer fehlgeschlagenen Aktivität können erst verzögert wieder erscheinen. Berücksichtigen Sie diese Verzögerung bei der Wiederholungsentscheidung. Die Abschlussprüfung gilt der vollständigen heruntergeladenen Datei, vom Anfang bis zum Ende abgespielt.

Quellen und weiterführende Informationen